Kirchenkreise beschließen Trägerwechsel für 67 evangelische Kindertagesstätten

Nachricht 02. März 2026

Neue Trägerstruktur in Stadt und Landkreis Osnabrück

Die drei evangelisch-lutherischen Kirchenkreise Bramsche, Melle-Georgsmarienhütte und Osnabrück haben Veränderungen in der Trägerschaft von 67 Kindertagesstätten in Stadt und Landkreis Osnabrück beschlossen. Drei bisher auf Ebene des jeweiligen Kirchenkreises geführte eigenständige Trägerschaften schließen sich zu einer gemeinsamen Organisation zusammen. Jeweils mit klarer Mehrheit haben die Synoden der Kirchenkreise bei ihren Sitzungen in den beiden vergangenen Wochen entschieden, die Trägerschaft der Kindertagesstätten an den Kirchenkreisverband Osnabrück-Stadt und -Land zu übertragen. Die neue Einheit wird als unselbstständige Einrichtung des Kirchenkreisverbandes geführt, der auch Träger des gemeinsamen Kirchenamtes Osnabrück-Stadt und -Land und der Evangelischen Fachschulen Osnabrück ist. Der offizielle Betriebsübergang ist zum 1. Januar 2027 vorgesehen.

Mit der Fusion werden die Mitarbeitenden aus den bisherigen drei regionalen Geschäftsstellen sowie die Mitarbeitenden der Abteilung Kindertagesstätten aus dem Kirchenamt Osnabrück-Stadt und -Land in einer gemeinsamen Geschäftsstelle zusammengeführt. Die gemeinsame Geschäftsstelle arbeitet zentral, die regionalen Geschäftsführungen behalten ihren jeweiligen Kirchenkreisbezug bei. So bleibt die Anbindung an die Gemeinden und Gremien der Kirchenkreise erhalten.

„Mit diesen Entscheidungen setzen wir darauf, die starke, verlässliche und zukunftsorientierte Kita-Arbeit in den Einrichtungen in unserer Region fortzuführen, auch unter sich immer wieder ändernden Rahmenbedingungen und wachsenden Anforderungen in der frühkindlichen Bildung“, erklärt der Vorsitzende des Kirchenkreisverbandsvorstandes und Superintendent des Kirchenkreises Bramsche, Joachim G. Cierpka.

„Für die Hauptpersonen in unseren Kitas – Mitarbeitende, Kinder und Eltern – ändert sich nichts. Der Wechsel der Mitarbeitenden zu einem neuen Arbeitgeber erfolgt unter Beibehaltung aller Rechte und Pflichten aus dem bisherigen Arbeitsverhältnis“, betont Martina Sievers-Gotthilf, stellvertretende Superintendentin im Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte.

„Mit der Zusammenführung der Trägerschaften sichern wir die hohe Qualität unserer pädagogischen Arbeit und gestalten gleichzeitig die Zukunft der Kinderbetreuung im Kirchenkreisverband Osnabrück-Stadt und -Land, also in Stadt und Landkreis Osnabrück, aktiv mit“, fasst Joachim Jeska, Superintendent des Kirchenkreises Osnabrück, die Vorteile der Fusion zusammen.