Standing Ovations in der voll besetzten OsnabrückHalle für den diesjährigen Preisträger des Osnabrücker Musikpreises beim Sinfoniekonzert am 2. Februar: Der 24-jährige Pianist Elias Ackerley, der britisch-koreanische Wurzeln hat, überzeugte nicht nur die Jury für die Verleihung des Musikpreises im letzten Herbst in München, sondern beim Konzert zur Preisübergabe auch das Osnabrücker Publikum. Seine Hände flogen nur so über die Tasten beim Klavierkonzert von Edvard Grieg und verzauberten die Stadthalle.
Kultur hilft, Gräben zu überwinden. Und das braucht unsere Zeit mehr denn je.
Junge Menschen in Osnabrück für die Musik begeistert
Das Besondere in diesem Jahr: Die Jüdische Gemeinde, das Bistum und der Kirchenkreis Osnabrück verbanden sich zu einer interreligiösen Förderung des Musikpreises, nicht zuletzt, weil der Preisträger auch in zwei Schulkonzerten in Osnabrück spielte und auf diese Weise sehr viele junge Menschen für die Musik begeistern konnte. Überhaupt hat er die Förderer auch dadurch überzeugt, dass ihm bereits mit seinen jungen Jahren sehr an der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen liegt. Interessant auch, dass er in einem Pfarrhaus aufgewachsen ist und seine ersten Auftritte in einer Kirche hatte. Möge das Ansporn für viele junge Menschen auch in den Gemeinden in Osnabrück sein.