Die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Katharinen zeigt zum Jubiläum „777 Jahre St. Katharinen“ in der Passions- und Osterzeit von Sonntag, 22. Februar, bis Sonntag, 12. April, die Ausstellung „Totentanz“. Die in Chile geborene und in Bremen lebende Künstlerin Rosa Jaisli bringt die südamerikanische und mittelalterliche Tradition der Totentänze in Bilder. Etwa 15 Exponate werden in der Kirche ausgestellt. Die Eröffnung mit der Künstlerin findet am Sonntag, 22. Februar, um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Katharinen, An der Katharinenkirche, 49074 Osnabrück statt.
Im Anschluss Führung durch die Ausstellung
Für ihren Zyklus zum Totentanz hat Rosa Jaisli scherenschnittartige Collagen aus Pergament geschaffen. Die Werke in schwarz-weiß nehmen aktuelle Themen auf und überraschen mit ihren Kontrasten zwischen Leben und Tod. Sie wirken ernst und leicht zugleich. „Wenn Frau Tod vorbeikommt, sagt mir rechtzeitig Bescheid. Ich möchte sie kennenlernen, ihre kalte Hand schütteln und sie hereinbitten. Ich wünsche, mich mit ihr zu unterhalten, über das Leben und die Arbeit“, heißt es in einer Erzählung über Frau Tod von Rosa Jaisli. Die Ausstellung bietet Anlass, sich in vielfältiger Weise mit dem Umgang mit dem Tod zu beschäftigen.
Der Gottesdienst mit Ausstellungseröffnung wird gestaltet von Pastor Otto Weymann und Kantor Arne Hatje und findet in Anwesenheit von Rosa Jaisli statt. Im Anschluss an den Gottesdienst führt die Künstlerin durch die Ausstellung.