Gedenktag für Opfer des Nationalsozialismus

Veranstaltung 27. Januar 2026

Ökumenische Gedenkfeier am Dienstag, 27. Januar, um 9.30 Uhr in der Kirche St. Marien

Am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, wird bundesweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Verschiedene Institutionen und Einrichtungen aus Osnabrück laden am Dienstag, 27. Januar, um 9.30 Uhr zu einer Ökumenischen Gedenkfeier für die geistig behinderten, sinnesgeschädigten und psychisch kranken Menschen, die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden, in die St.-Marien-Kirche, Markt, 49074 Osnabrück, ein.

„Wir treten dafür ein, dass der zahllosen Opfer der Euthanasie-Morde durch das nationalsozialistische Regime gedacht wird“, sagt Superintendent Dr. Joachim Jeska. „Gemeinsam mit vielen Partner*innen sind uns die Opfer Mahnung und Verpflichtung, an ihr Schicksal zu erinnern.“

Unter Federführung der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück laden der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Osnabrück, der Caritasverband für die Diözese Osnabrück, der Verein Hilfe für hörgeschädigte Menschen in Niedersachsen, der Osnabrücker Verein zur Hilfe für seelisch behinderte Menschen, die Lebenshilfe Osnabrück und das Ameos-Klinikum Osnabrück zu der gemeinsamen Gedenkfeier ein.

Hintergrund

Seit 1996 ist der 27. Januar in der Bundesrepublik der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Tag erinnert an die Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz vor 78 Jahren, in dem mehr als eine Million Menschen ermordet wurden.

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