31. Oktober: Evangelische Kirche feiert Reformationstag

Am Reformationstag 31. Oktober, der in diesem Jahr in Niedersachsen erstmalig Feiertag ist, finden im Evangelischen Kirchenkreis Osnabrück zahlreiche Veranstaltungen und Gottesdienste statt.

Einen zentralen Gottesdienst zum Reformationstag in der Innenstadt gestalten Superintendent Dr. Joachim Jeska, Pastorin Andrea Kruckemeyer (St. Katharinen) und Pastor Torsten Both (St. Marien). Im Mittelpunkt steht die Frage, was die „christliche Freiheit“ für uns heutzutage bedeutet. Die Predigt hält Superintendent Jeska, Stadtdechant Dr. Bernhard Stecker wird ein Grußwort sprechen. Er findet um 10.00 Uhr in der St. Katharinenkirche statt, die Musik steuern der Posaunenchor St. Marien, die Blechbläser aus St. Katharinen und die Jacobs Gospel Singers bei. Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit zum Gespräch beim Kirchenkaffee.

„Ich freue mich sehr, dass der Reformationsgedanke mit den letztjährigen Feiern zum 500. Jubiläum und der Aufwertung als gesetzlicher niedersächsischer Feiertag in unserer Region eine sichtbare gewachsene Bedeutung erlangt hat“, sagte Joachim Jeska, Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Osnabrück. „Das spiegeln auch die zahlreichen Veranstaltungen in unseren Gemeinden wider. Wir feiern ökumenische und auch überkonfessionelle Gottesdienste und zeigen damit, dass die Befürchtungen, der Reformationstag könne ein andere Konfessionen ausschließender Feiertag werden, nicht eingetroffen sind.“

In der Matthäuskirche findet für die Osnabrücker Kirchenregion Nord am 31. Oktober um 18.00 Uhr ein Gespräch über Glaube und Religion mit Vertretern von Christentum und Islam statt. Die Christuskirche in Belm und die Johanneskirche in Vehrte feiern einen ökumenischen Gottesdienst.

Ebenfalls anlässlich des Reformationstages spricht auf Einladung der Stadt und der Evangelischen Kirche Osnabrück am 31. Oktober um 17.00 Uhr Pastorin und Kommunikationsmanagerin Sonja Domröse im Friedenssaal des Rathauses über Christina von Schweden, die die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden in Osnabrück und Münster zwischen 1643 und 1648 durch ihr persönliches Eingreifen beschleunigte. Anmeldungen hierzu erfolgen über die Superintendentur Osnabrück.

Eine Übersicht über die Reformationsgottesdienste im Kirchenkreis Osnabrück finden Sie hier.