Geförderte Projekte

Jacken für die Konfi-Teamer

Die Jakobus- und Timotheus-Teamer mit Pastorin Kristin Winkelmann (3.v.l.) und Björn Dehnen (rechts) (Foto: Anne Schloeßer)
Die Jakobus- und Timotheus-Teamer mit Pastorin Kristin Winkelmann (3.v.l.) und Björn Dehnen (rechts) (Foto: Anne Schloeßer)

Einheitliches Outfit in beiden Gemeinden

Das gemeinsame Modell der Jakobus- und Timotheusgemeinde in der Konfirmandenarbeit gibt es schon seit einiger Zeit. Um das Modell weiter zu stärken und die Verbundenheit der Gemeinden in der Arbeit mit Konfirmanden zu zeigen, wünschten sich die Teamer ein einheitliches Outfit. Und seit der letzten Konfirmandenfreizeit Ende Januar sind sie nun da: unsere Teamer- Pullis und -Jacken!

Mit Gemeindelogos beflockt

Auf den Ärmeln der in dunkelblau gehalten Jacken sind die Logos beider Gemeinden zu sehen. Unser herzlicher Dank gilt der Jugendstiftung des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Osnabrück, die die Anschaffung großzügig unterstützt hat.

Text: Björn Dehnen

Kirche Rockt!

Es ist gerade Pause - naja ich nehme mir eine Pause und schaue von außen auf die Thomaskirche. Durch die Fenster dringen farbige Lichter und man hört bewegende Musik, die von jungen Musikern aus Osnabrück und Umgebung gemacht wird, es sind viele Leute hier, manche davon zum ersten Mal in einer Kirche und für andere ist es das zweite Zuhause. Ich kann beobachten wie gerade zwei Menschen miteinander sprechen, die sich vorher noch nie gesehen haben, sie reden über Musik, einer von Ihnen ist einer der "Profimusiker", der vor einer halben Stunde einen Auftritt hatte, der andere einer der 50 ehrenamtlichen Jugendlichen, die heute hier mitarbeiten und offensichtlich sehr angetan von der Musik der Band, in der der Profi Bass spielt.

Schön, eigentlich alles erreicht, was wir uns vorgenommen haben, denke ich mir während ich wieder in das Gemeindezentrum gehe. Ich habe Hunger und gehe in die eigens eingerichtete Kantine für unsere 50 Haupt und Ehrenamtlichen und 30 Musikern, die hier heute Abend beim Bandfestival mitmachen. In der Kantine treffe ich meine katholische Kollegin und meinen reformierten Kollegen. Wir sprechen nochmal kurz den Ablauf für den Abendsegen durch, den wir selbstverständlich zu dritt machen. Wie lebendig Kirche sein kann, erlebt man heute hier, Generationsübergreifend wird Musik gemacht, gehört und gefeiert.

Die Menschen, die da sind, können diesen Abend genießen. Das spürt man sobald man den Kirchenraum betritt; ganz ausgelassen in der Kirche; und niemand hat vorher gefragt ob es sich jemand leisten kann, denn der Eintritt ist frei.

Es ist eben nicht bezahlbar, dass Kirche ein lebendiger Ort ist. Aber es braucht Unterstützung, die haben wir immer wieder durch die Evangelische Jugendstiftung Osnabrücks erfahren, sonst hätten wir dieses Projekt niemals angefangen. Dafür sind wir dankbar.

Text: Kirchenkreisjugendwart Diakon Kimm Stefan Herlyn

Osnabrücker Oberstufentage

Bereits mehrfach gefördert hat die Jugendstiftung die „Osnabrücker Oberstufentage“, ein vom „Arbeitskreis Kirche und Schule“ veranstaltetes Wochenendseminar für Oberstufenschülerinnen und -schüler mit dem Abiturfach Ev. Religion bzw. besonderem Interesse an religiösen Fragen und ethischen Herausforderungen.
Hier setzten sich die jeweils ca. 30-40 Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Positionen zu aktuellen Brennpunktthemen auseinander, wobei den Veranstaltenden die Sichtweise aus verschiedenen – immer auch der theologischen – Perspektiven und der Dialog der Disziplinen wichtig ist.

Unterstützt wurden Seminare zu folgenden Themen:

  • 2017: Durchgefallen – Aufgefangen. Mensch bleiben in der Leistungsgesellschaft!?
  • 2016: Menschen auf der Flucht - Eine Herausforderung für Gesellschaft und Kirche
  • 2015: Freiheit gewinnen – Leben zwischen Selbstbestimmung und Manipulation
  • 2014: Vom Kinderwunsch zum Kind nach Wunsch?
  • 2013: Wem gehören meine Organe? - Organtransplantation in der Diskussion
  • 2012: Voll mobil - oder zu Tode gehetzt? – Mobilität in der modernen Gesellschaft
  • 2011: New York, Rio, Tokio – Globalisierung – so nah und doch so fern

Gestartet wurde jeweils am Donnerstag in einer Osnabrücker Einrichtung (z. B. Wärmestube, Gespräch mit einer „Flüchtlingsklasse“ einer Berufsbildenden Schule, Supermarkt REWE, Kinderwunschzentrum 1-2-3, Klinikum), bevor die Tagung am Freitag und Samstag in einem Tagungshaus (Frenswegen, Loccum, Diakonissenmutterhaus Lemförde) mit Vorträgen, Diskussionen, Gruppenarbeiten, einem Film zum Thema, aber auch Möglichkeiten zu spiritueller Besinnung und Geselligkeit fortgesetzt wurde.

Die Finanzierung der Seminare konnte sowohl durch einen Eigenanteil der Schüler und die Unterstützung weiterer Sponsoren als auch besonders durch die Förderung der Jugendstiftung gesichert werden. Bereits über 200 motivierte und engagierte Schülerinnen und Schüler profitierten bisher davon und waren sehr dankbar für die Unterstützung.

Text: Alfred Weymann