Lange Nacht der Kirchen
in Osnabrück

Ein Fest des Glaubens

 

"Die erste ökumenische Lange Nacht der Kirchen in Osnabrück war für mich ein großartiges Fest des Glaubens in dieser Stadt." Mit diesen Worten zieht Superintendent Friedemann Pannen eine erste Bilanz.

"Ich selbst habe sieben Kirchen besucht und zum Teil auch in diesen Kirchen das Programm mitgestaltet. Die Verantwortlichen in den Gemeinden waren alle sehr zufrieden mit dem Ablauf und dem Zustrom." In der Jakobusgemeinde im Schinkel-Ost haben katholische, reformierte und evangelische Christen gemeinsam ein buntes Programm gestaltet. "Hier wurde der ökumenische Gedanke, den wir mit dieser Langen Nacht verbunden haben, sehr erlebbar." ergänzt Pannen.

Nach den ersten Zahlen, die vorliegen, haben mehr als 10.000 Menschen diese erste ökumenische Lange Nacht der Kirchen besucht. Selbst zur Abschlussandacht in St. Marien um Mitternacht kamen Hunderte.

"Ein Höhepunkt war für mich das Programm in der kleinen Kirche." Improvisationstheater und Poetry-Slam, Kreativangebote und Besinnliches stellten die evangelische und katholische Hochschulgemeinde gemeinsam auf die Beine. Außerdem waren der katholische Bischof Franz-Josef Bode und der Landesbischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, mit eigenen Beiträgen dabei.

Unter dem Stichwort Unerhörtes erzählte Meister die Geschichte Hiskias aus dem Alten Testament. "Da wurde es in der kleinen Kirche für einen Augenblick ganz still." berichtet Pannen. Meister sprach über das Weinen von Männern. "Das hatte richtig Tiefgang."

Dass die ökumenische Lange Nacht der Kirchen wiederholt wird, steht für die beiden Kirchen außer Frage. In welchem Rhythmus, müsse nach der Auswertung der Erfahrungen von diesem Jahr entschieden werden, so Pannen.

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