Pressemitteilung  
                                                                                         

Vertrauen in unser Zusammenleben stärken - die Evangelische Kirche Osnabrück setzt Zeichen gegen Zynismus und Verachtung unserer gesellschaftlichen Fundamente


Neujahrsgrüße an alle Osnabrückerinnen und Osnabrücker

von Friedemann Pannen, Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Osnabrück

 

Das Vertrauen in die Werte, die unser friedliches Zusammenleben begründen, muss gestärkt und vor schleichender Erosion geschützt werden. Selbstsucht und Konkurrenzdenken dürften gegenüber einem solidarischen Miteinander, das vor allem die sozial Schwächeren benachteiligt, nicht die Oberhand gewinnen. Dies erklärte Friedemann Pannen, Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Osnabrück, in seinem Neujahrsgruß 2012 an die Bürger Osnabrücks. "Es ist nicht verwunderlich, dass sich angesichts von rechtem Terror, Euro-Krise und mangelnder Integrität mancher politisch Verantwortlichen Krisenstimmung und Vertrauensverlust breit gemacht haben", so Pannen. "Doch wir dürfen deshalb unseren Sozialstaat und seine fundamentalen Werte nicht in Frage stellen, sondern müssen ihn schützen und so weiter entwickeln, dass ein friedliches Miteinander möglich wird und bleibt."

 

Diese Prinzipien bestimmten auch das Denken und Handeln der Evangelischen Kirche, bundesweit wie auch in Osnabrück, so Friedemann Pannen. Die Einrichtungen der Diakonie und des Evangelischen Kirchenkreises mit seinen 15 Gemeinden in Osnabrück stünden für ein soziales Miteinander, bei dem Schwächere nicht aussortiert und liegen gelassen würden. "Im Vertrauen darauf, dass Menschen ihre besten Kräfte entfalten und damit zum Wohl unseres Zusammenlebens beitragen können, haben wir zur Beteiligung an der Kommunalwahl im Herbst aufgerufen und werden im März Kirchenvorstandswahlen in unserer Landeskirche organisieren", sagte Friedemann Pannen. Mit der Stärkung von Institutionen wie den Gemeinden trage die Kirche dazu bei, dass Vertrauen in unser Gemeinwesen wachse. Er appellierte an die Bürger in Stadt und Landkreis Osnabrück, dieses Vertrauen zu investieren und das private Lebensumfeld aktiv zu gestalten und solidarisch weiter zu entwickeln.

 

 

Den vollständigen Text des Neujahrsgrußes finden Sie hier: www.kirchenkreis-osnabrueck.de

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