So vielseitig ist das Engagement im Sprengel Osnabrück!

Landessuperintendentin Klostermeier stellt Eigeninitiativen aus Kirchengemeinden aus dem Osnabrücker Land bis zum Bremer Süden vor.

Dr. Birgit Klostermeier
Dr. Birgit Klostermeier

Es gibt unzählige engagierte Menschen im Sprengel Osnabrück und seinen fünf Kirchenkreisen: Sie eröffnen ein Café für Flüchtlinge, sie organisieren Familienfreizeiten für allein erziehende Mütter und regelmäßige Meditationen für Senioren oder sie betreuen sterbenskranke Kinder und deren Eltern – um nur einige zu nennen.

Ab dem 7. Mai will die Landessuperintendentin Birgit Klostermeier das ganze Jahr über verschiedene Einrichtungen und Initiativen besuchen und erkunden, was alles im Sprengel Osnabrück passiert. Thema der ersten Ausgabe des Projektes „Sprengelfrüchte“ ist die aktuelle Jahreslosung der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für das Bibellesen: „Gott spricht: Ich will euch trösten wie einen eine Mutter tröstet.“
Was ist es, was Menschen Trost bietet, wenn sie zum Beispiel ihre Heimat verloren haben? Was hilft einem Jugendlichen, andere zu trösten, die Probleme in der Schule oder im Elternhaus haben? Oder was geschieht, wenn jemand scheinbar untröstlich ist, weil er weiß, dass sein Kind sterben wird? Diese Fragen sollen in der Reihe „Sprengelfrüchte“ thematisiert werden – in Gesprächen mit Ehrenamtlichen, mit Organisatoren, Seelsorgern und Betreuern.

Entsprechend der Jahreslosung wird auch die Darstellung Gottes als Frau thematisiert. „Gott spricht: ich will Euch trösten wie einen eine Mutter tröstet.“
Es ist die erste Jahreslosung seit 1934, die Gott weiblich beschreibt. Wie erleben Pastorinnen die mütterliche Dimension Gottes – als Inspiration oder als Provokation? Wie würde sich unsere Wirtschaft verändern, wenn man die oftmals von Frauen ausgeübten Fürsorge-Tätigkeiten mit einbeziehen würde?
In Umfragen liefern Frauen heute teilweise erschreckende Antworten in Bezug auf ihre Mutterschaft; dass sie ihrem Leben nichts hinzugefügt habe - außer Schwierigkeiten und Sorgen. Was kann allein erziehenden Müttern eine kleine Kraftquelle im Alltag bieten? Darüber wird Birgit Klostermeier mit Teilnehmerinnen einer Familienfreizeit sprechen.

Die Gespräche sollen im Umfeld der Ehren- und auch Hauptamtlichen stattfinden: in Privat-Unterkünften für Pilger in Barrien, im Gemeindehaus in Weyhe, aber auch im Wildtierpark in Melle und im Kinderhospiz Löwenherz in Syke.
Anstatt einzelne Pressetermine vor Ort anzubieten, wird die Landessuperintendentin Ihnen nach ihren einzelnen Besuchen in einer Mail über ihre persönliche Eindrücke von ihren Begegnungen im Rahmen des Projektes „Sprengelfrüchte“ berichten. Zum Abschluss der Reihe werden alle Besuche und Gespräche zusammenfassend dokumentiert. Eine Broschüre soll einen Überblick darüber geben, wie vielseitig das Engagement im Sprengel Osnabrück ist. Wir laden Sie herzlich ein, über das neue Projekt und die einzelnen „Früchte“, die der Sprengel trägt, zu berichten

Hier finden Sie eine Übersicht über die Initiativen und Aktionen, die im Laufe des Jahres im Mittelpunkt stehen sollen:

• Workshop zum Thema „Solidarische Ökonomie“, Osnabrück
• Familienausflug in den Wildtierpark Melle • Vorbereitung Sommerfreizeit der Konfirmanden, Bad Laer
• Pastorinnen-Tag zum Thema „Die mütterliche Dimension Gottes“, Osnabrück
• Kinderhospiz Löwenherz, Syke
• Flüchtlingscafé, Weyhe
• Familienfreizeit für allein erziehende Mütter an der Ostsee
• Privat-Unterkunft für Pilger, Barrien
• Kapelle der Stille, Osnabrück