Osnabrücker in Berlin & Wittenberg

Während des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages zog es viele Osnabrücker/innen in die Hauptstadt zu den verschiedensten Veranstaltungen – man hatte die Auswahl aus etwa 2500 Terminen. Da fiel die Wahl natürlich nicht leicht, zumal auch viele andere Menschen dort waren und so mancher Veranstaltungsort überfüllt war.

Superintendent Dr. Joachim Jeska: „Trotzdem kam es zu spontanen Begegnungen, selbst in der größten Menschenmenge vor dem Brandenburger Tor tippte mir plötzlich ein Osnabrücker Ehepaar auf die Schulter – großes Hallo inklusive.“ Die Atmosphäre war insgesamt kirchentagstypisch, wobei auffiel, dass der Anteil der Jugendlichen leicht abzunehmen scheint. Schön, dass aus Osnabrück zwei Busse mit Jugendlichen in Berlin waren (Pastor Gerdes und Pastorin Julius organisierten das). Zur wunderbaren Stimmung hat freilich auch das angenehme Sommerwetter beigetragen, das am letzten Tag dann allerdings des Guten zu viel wollte – beim Abschlussgottesdienst auf den Elbwiesen vor Wittenberg waren mehr als 30 °C und kein Schatten weit und breit. Dass trotzdem noch so viele Menschen dort waren, spricht für große Motivation, zumal die Rückreise alles andere als einfach war. Klarer Fall, dieser Kirchentag hat einmal mehr viele Impulse für die Arbeit in unseren Gemeinden und auf Kirchenkreisebene geliefert.