Bundesweiter Pilgerzug für Klimagerechtigkeit macht vom 11. bis 13. Oktober Station in Osnabrück

Vom 11. bis zum 13. Oktober wird ein bundesweiter Pilgerzug für Klimagerechtigkeit auf seinem Weg von Flensburg nach Paris in Osnabrück Station machen. Die Aktion wurde organisiert von einem ökumenischen Bündnis aus Landeskirchen, Diözesen, christlichen Entwicklungsdiensten, Missionswerken und Jugendverbänden und steht unter dem Motto „Geht doch“!

Geplant sind ein Empfang der Pilger durch die Stadt Osnabrück und der Besuch verschiedener Institutionen wie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Stadtwerke Osnabrück. Am 12. Oktober um 19.30 Uhr laden die Organisatoren gemeinsam mit dem Aktionszentrum Dritte Welt und dem Evangelisch-Lutherischen Missionswerk Hermannsburg zur Diskussionsveranstaltung „Das Klima – eine globale Gerechtigkeitsfrage“ in den Gemeindesaal von St. Marien, An der Marienkirche 6-9, ein. Die 1.470 Kilometer lange Strecke folgt traditionellen Pilgerwegen und führt entlang positiver Beispiele für Klimasensibilität wie Passivhäuser. An den Stationen gestalten die Pilgerinnen und Pilger gemeinsam mit den Anwohnern spirituelle Momente der Einkehr und Besinnung. „Die internationale Gemeinschaft muss endlich den Willen zu einer ökologischen Wende aufbringen und auf der UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 ein neues Klimaabkommen beschließen. Nur so können der globale CO2-Ausstoß und die wachsende Erderwärmung begrenzt werden“, sagte Friedemann Pannen, Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Osnabrück. „Es ist sehr wichtig, dass auch unsere Kirchen hierfür ein starkes Zeichen setzen. Der fast 1500 Kilometer lange Pilgerweg, der erfreulicher Weise auch durch Osnabrück führt, ist ein solches unübersehbares Zeichen.“