Auszeichnung für Gemeindebriefe Osnabrücker Kirchengemeinden

Die Evangelische Landeskirche Hannover hat erstmals ihren mit 7.500 Euro dotierten Preis für die zehn besten Gemeindebriefe verliehen. 188 Gemeindebriefe hatten sich um einen Preis beworben. Unter den ersten drei Preisträgern sind Gemeinden aus dem Evangelischen Kirchenkreis Osnabrück. Die St.-Katharinen-Gemeinde erhielt den mit 1.000 Euro dotierten zweiten Preis, der mit 500 Euro dotierte dritte Preis ging an die Nordwest- und an die St.-Michaelis-Gemeinde für den gemeinsamen Gemeindebrief.

Das Team der St.-Katharinen-Gemeinde, rechts Pastorin Andrea Kruckemeyer
Das Team der St.-Katharinen-Gemeinde, rechts Pastorin Andrea Kruckemeyer
Das Team der Nordwest- und St.-Michaelis-Gemeinde, links Pastor Hans Hartmann
Das Team der Nordwest- und St.-Michaelis-Gemeinde, links Pastor Hans Hartmann

„Mit unserem Gemeindebrief wollen wir die Menschen begeistern und die Attraktivität unserer Kirche nach außen vermitteln“, sagte Andrea Kruckemeyer, Pastorin der St.-Katharinen-Gemeinde. „Dabei kommt es neben dem Inhalt auch auf die Optik und die Qualität der Fotos an, mit denen sich die abgebildeten Menschen identifizieren müssen. Es freut mich sehr, dass die Jury der Landeskirche uns mit der Preisvergabe bescheinigt, dass uns dies gelingt“.
Für Hans Hartmann, Pastor der St.-Michaelis-Gemeinde, bedeutet die Auszeichnung eine hohe Motivation. „Wir gestalten unseren Gemeindebrief mit viel Liebe, denn mit ihm erreichen wir auch die Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen sonst nicht in der Gemeinde präsent sind. Eine sorgfältige Gestaltung spielt hier eine besondere Rolle“, so Hans Hartmann. „Zudem freut es mich besonders, dass mit uns zwei eher kleine Gemeinden unter den ersten Preisträgern sind.“

Der erste Preis der Landeskirche ging an das Heft "Kirche für die Stadt" aus Göttingen. Landesbischof Ralf Meister bezeichnete die Gemeindebriefe anlässlich der Preisvergabe als "Visitenkarten der Kirchengemeinden“. Er dankte den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Redaktionen und den Austrägerinnen und Austrägern. "Ohne sie wäre diese Erfolgsgeschichte nicht möglich", so Meister.
Rund 70 Prozent der Gemeindebriefe erscheinen vierteljährlich. Etwa 80 Prozent gehen an alle Haushalte in dem jeweiligen Gebiet. Die Landeskirche, die drei Viertel Niedersachsens umfasst, hat insgesamt 1.262 Gemeinden zwischen Hannoversch- Münden und der Nordsee.